Reinhold Perlak infomiert sich in Bayerwald Kommunen

Veröffentlicht am 19.09.2008 in Landespolitik


Der Eindruck des Landtagskandidaten Reinhold Perlak, Oberbürgermeister a.D., dass für den Tourismus mehr getan werden muß hat sich nach Gesprächen in Teisnach und Bodenmais weiter verstärkt. Er sagt den Tourismus Orten im Bayerwald seine volle Unterstützung zu. Gemeinsam mit Bezirkstagskandidatin Irene Ilgmeier traf er sich in Teisnach mit Bürgermeisterin Rita Röhrl, Landtagskandidat Robert Sommer und Bruni Irber, MdB zu einem Informationsgespräch.

Vor dem Rathaus in Teisnach: (von Links Bürgermeisterin Rita Röhrl, Landtagskandidat Reinhold Perlak, Bezirkskandidatin Irene Ilgmeier, Landtagskandidat Robert Sommer, MdB Bruni Irber

Durch eine Veranstaltung in St. Englmar war Reinhold Perlak auf die echten Probleme der Tourismusorte im Bayerischen Wald aufmerksam geworden. In seiner Zeit als Oberbürgermeister in Straubing war er derart mit der Entwicklung 'seiner' Stadt beschäftigt gewesen, dss ihm wenig Zeit für Blicke in Bayerischen Wald geblieben war. Ausserdem war er der Meinung, der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung würde sich in dieser Funktion intensiv für seine Heimat einsetzen. Eine Meinung, die durch die Berichte der Betroffenen, aber auch durch Informationen, die Bruni Irber MdB geben konnte eindrücklich widerlegt wurde. So war er tief betroffen, von den rückgängigen Übernachtungszahlen und der dadurch entstandenen Strukturkrise zu hören. Um seinen ersten Eindruck zu vertiefen oder auch zu korrigieren hat er sich nun mit dem Bürgermeister von Bodenmais, Michael Adam und der Bürgermeisterin von Teisnach, Bezirksrätin Rita Röhrl (beide SPD) zu kommunalpolitischen Gesprächen getroffen.

Die beiden Gemeinden sind grundlegend unterschiedlich und kaum miteinander vergleichbar. Ist Teisnach, das in der 4. Legislaturperiode von Rita Röhrl geführt wird, eine vollkommen schuldenfreie Gemeinde, die sich so manche Investition leisten kann, hat Michael Adam bei seiner Wahl im März völlig zerrüttete Finanzen vorgefunden und muß nun einen eisernen Sparkurs fahren. Ist es Rita Röhrl gelungen, durch Industrieansiedlungen ein gutes Gewerbesteuereinkommen zu erzielen und weitgehend unbhängig vom Tourismus zu werden, ist Bodenmais durch die Politik des langjährigen CSU-Vorgängers industriefrei und ausschließlich vom Tourismus abhängig. Dennoch haben beide Kommunen eine Parallele: Dramatisch sinkende Übernachtungszahlen durch kürzere Verweilzahlen und weniger Touristen. Das Gleiche also, was auch in St. Englmar zu hören war.
Als Fazit konnte Reinhold Perlal mitnehmen, dass der gesamte Bayerische Wald hohe Investionen in die Attraktivität und den Standard leisten muß. Ohne gezielt eingesetzte Fördermittel durch die Landesregierung sei das nicht möglich. Ausserdem sei eine bessere Bahn und Straßenanbindung unabdingbar.

Im Falle seiner Wahl sagte Reinhold Perlak den Gemeinden Bayerischen Wald zu: "Mit mir wird es Keine Förderung von Einzelprojekten mehr geben, sondern eine umfassende, strukturierte Planung, die dann insgesamt gefördert wird". Dazu sei zunächst einmal eine kritische Bestandsaufnahme erforderlich und dann müsse über eine Verbesserung der Bahn- und Straßenanbindung bis zu notwendigen Modernisierungsmaßnahmen, der Erschließung neuer Zielgruppen und der Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern, "die gesamte Palette dessen, was man tun kann und muss umgesetzt werden".(ilg)

 
 

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