MdL Ludwig Wörner zu Gast im Unterbezirk Straubing

Veröffentlicht am 23.09.2011 in Umwelt

Diskussion um das Solarfeld Harthof: MdLs Ludwig Wörner und Reinhold Perlak mit SPD-UB- Chef Heinz Uekermann und BGM Hans Lohmeier

Wirtschaftsminister Zeil blockiert Solarfeld Harthof weiterhin
Auf Einladung der Straubinger SPD machte der umweltpolitische Sprecher der SPD im Bayerischen Landtag, MdL Ludwig Wörner, bei seiner Niederbayerntour auch einen Abstecher nach Alburg und ließ sich vor Ort die Probleme mit dem geplanten Solarfeld erläutern.

Diese Freiflächen- Anlage war im vergangenen Jahr von Wirtschaftsminister Zeil – nach massiver Einflussnahme des Haibacher Bundestagsabgeordneten Ernst Hinsken - quasi im Alleingang abgelehnt worden. Als Grund dafür wurde angeführt, es handele sich um ein Lehmabbaugebiet. Dies, obwohl die örtlichen Ziegelwerke einmütig erklärt hatten, der dort vorhandene Lehm werde die nächsten Jahrzehnte nicht gebraucht, es sei mehr als genug vorhanden!

Das Solarfeld würde weit mehr Energie auf der angedachten Fläche erzeigen, als der darauf für eine Biogasanlage angebaute Mais. Darüber hinaus würde diese Anlage erhebliche Steuermittel in die Straubinger Stadtkasse spülen, die ein Oberzentrum wie Straubing, mit den vielschichtigen Aufgaben der kommunalen Daseinvorsorge gut gebrauchen könnte, erinnerte Stadtrat Peter Stranninger.

"Letztes Jahr hat die Staatsregierung – allen voran Wirtschaftsminister Zeil - die Laufzeit- Verlängerung für Atomkraftwerke propagiert und regenerative Energien wo immer möglich verhindert", so Ludwig Wörner, einer der umweltpolitischen Gegenspieler des Wirtschaftsministers im Landtag. "Ich bin ja mal gespannt, wie er sich da rausredet", so Wörner, der das Thema 'Solarfeld Harthof' bei der Sitzung der Energiekommission auf die Tagesordnung bringen wird. Nach langem Hin- und Her kann die Kommission nun Ihre Arbeit aufnehmen, nachdem sich CSU und FDP lange über den Vorsitz gestritten haben (die CSU hat übrigens gewonnen) – Ludwig Wörner wurde als stellvertretender Vorsitzender von der SPD nominiert.

Der SPD- Fraktionschef, Markus Rinderspacher, hatte bereits bei der Plenarsitzung zur Energiewende von der Regierung ein Einlenken in Sachen 'Solarfeld Harthof' gefordert. Die Gegner des Solarfeldes, allen voran BGM Unger aus Feldkirchen, ließen den Termin verstreichen, ohne ihre Argumente ins Feld zu führen. "Ich würde denen ja ein paar Prozent der zu erwartenden Gewerbesteuer anbieten, dann wäre es mit dem Protest gleich vorbei", so Ludwig Wörner zum Solarfeldprotest in Feldkirchen.

 
 

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