Heinz Uekermann: Ein SPD-Landratskandidat kommt!

Veröffentlicht am 17.11.2012 in Lokalpolitik

Politischer Frühschoppen im Zeichen der nächsten Wahlen

Parkstetten. (kr) Bei einem Martins-Frühschoppen, am Sonntag im Café Speiseder, hat der SPD-Unterbezirksvorsitzende und SPD-Fraktionsschef im Kreistag, Heinz Uekermann aus Mitterfels, über Aktuelles in der Politik informiert. Mit vielen Argumenten, wie man es besser machen könnte, zeigte er aus SPD-Sicht auf Fehlentwicklungen im Landkreis, dem Land und dem Bund.

„Da sind wir echt überrascht worden“, sagte Uekermann zur Landratskandidatur von Josef Laumer. Gerade von CSU-Seiten sei immer zu hören gewesen, ein Jurist wie Josef Zellmeier wäre der ideale Nachfolger von Landrat Alfred Reisinger. Nun argumentierten Vertreter der Landkreis-CSU, dann verlöre man das Direktmandat zum Landtag an die Stadt. Dies werte er, so Uekermann, als Zeichen für interne Grabenkämpfe in der CSU. „Nur wenn Stadt und Landkreis an einem Strang ziehen, kann unsere Region erfolgreich sein“, sagte Uekermann. Auch die SPD werde bald ihren Landratskandidaten vorstellen.
Im Landkreis müssten dringend das Desaster in der Breitbandversorgung geregelt werden, die Defizite im Tourismus und Personennahverkehr beseitigt und eine Erweiterung des Industriegebietes Sand ins Auge gefasst werden. „Der Landkreis steht in der Arbeitslosenstatistik gut da, weil die Zahl der Auspendler mit weiten Fahrstrecken sehr hoch ist“, so Uekermann. „Was ist wenn BMW in Regensburg oder in Dingolfing hustet?“, fragte er.
„Christian Ude wird immer besser und Horst Seehofer und seine CSU immer unberechenbarer“, kommentierte der SPD-Unterbezirksvorsitzende aktuelle Entwicklungen. „Mit dem Betreuungsgeld werden 1,2 Milliarden verbraten, die dem Bau von Kindertagesstätten fehlen werden“, sagte er. Ein Millionärshaushalt brauche keinen Zuschuss und bei sozial Schwachen sei die Gefahr der Zweckentfremdung des Geldes groß. Die Renten könnten nur über gerechte Löhne gesichert werden, dann stelle sich auch die Frage der Altersarmut nicht. Es dürfe doch nicht sein, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer würden. Hier unterscheide sich die Politik der SPD grundsätzlich von der CDU/CSU. Dies sehe man auch beim Donauausbau und bei der Einführung der Gemeinschaftsschule. Ohne Not sei die früher erfolgreiche, wohnungsnahe Hauptschule zugunsten einer nun sechsklassige Realschule abgeschafft worden. Christian Ude sei ein Garant für die Beseitigung der Studiengebühren und eine Wahlfreiheit zwischen G 8 und G 9. Mit dem Straubinger Landtagskandidaten Peter Stranninger und der Bundestagskandidatin Johanna Uekermann aus Mitterfels stelle auch die regionale SPD gute Leute zu den nächsten Wahlen.
„Ich sehe im Bund die Gefahr einer großen Kollation, deshalb überlege ich, keiner der großen Parteien meine Stimme zu geben“, sagte ein Teilnehmer des Frühschoppens. Dem entgegnete Heinz Uekermann, dass die SPD bittere Lehren aus einer solchen Konstellation auf Bundesebene gezogen habe. Auch eine „Basta-Politik“, wie bei Einführung der Rente mit 67, bei der Betroffene nichts zu sagen hatten, könne und werde es mit der SPD nicht mehr geben.
Die beiden Parkstettener SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Martin Panten und Martin Schießwohl dankten Heinz Uekermann für seine Informationen und spendierten zum Frühschoppen anlässlich ihres Namenstages ein Fass Bier.

 
 

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