Leserbrief

Veröffentlicht am 08.07.2015 in Kreisvorstand

Zum Bericht 'Praktizierte Inklusion' zum 'Offenen Tanznachmittag am gestrigen Tage in der Ausgabe von Donnerstag, den 14.08. und Bericht über den 'Offenen Tanznachmittag' in der heutigen (Di, 19.08.)

In beiden Berichten wird der Anschein erweckt, als seien in diesem Jahr erstmalig auch Menschen mit Behinderung zu dem seit mehr als 20 Jahren veranstalteten Seniorentanznachmittag im Festzelt Reisinger eingeladen worden, ja, als sei das Ganze eine völlig neue Idee. Tatsache ist, dass, auf Initiative der AWO mit großer Unterstützung der SAUV in Person von Herrn Riedl, dieser Nachmittag schon beim Vorgänger von Festwirt Reisinger praktiziert wurde. Nach anfänglicher Skepsis ob der Tatsache, dass im Festzelt getanzt werden sollte, wurden alle Beteiligten bald eines Besseren belehrt, denn dieser Nachmittag erfreute sich immer größerer Beliebtheit. Von allem Anfang an wurden alle Alten- und Behindertenheime sowie alle Wohltätigkeitsorganisationen zur Teilnahme eingeladen. Seit vielen Jahren nutzen sehr viele Straubinger Senioren die Möglichkeit, auf dem Gäubodenfest das Tanzbein zu schwingen.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten gab und gibt es immer Vorbesprechungen mit Vertretern des Seniorenbeirats, der Seniorenbeauftragten, der AWO, der SAUV und Festwirt Reisinger, um alle Einzelheiten wie z.B. Preisgestaltung, Bühnengröße und Musikprogramm, zu der alle Organisationen eingeladen werden. Seit einigen Jahren bin ich in Nachfolge von Herta Neumeier, die ursprünglich die Idee zu diesem Tanznachmittag hatte, selbst Teilnehmerin dieser Besprechungen. Daher weiß ich auch genau, dass in diesem Jahr neu allein die Tatsache war, dass 1. Der Name des Nachmittags von Seniorentanz in 'Offener Tanznachmittag' geändert wurde und 2. Erstmals kein Bus fuhr, weil die Akzeptanz in den letzten Jahren sehr stark gesunken ist. Großer Dank an dieser Stelle an Herrn Riedl, der seit mehr als 20 Jahren diesen Nachmittag unterstützt und an Festwirt Reisinger, der sein Zelt zur Verfügung stellt und durch seine Preisgestaltung dazu beiträgt, dass alle Senioren, unabhängig vom Geldbeutel oder einer Behinderung einen vergnüglichen Volksfestausklang erleben können.

 

Irene Ilgmeier

 
 

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