Weihnachtsfeier der AG 60plus

Veröffentlicht am 26.12.2013 in Arbeitsgemeinschaften

gut gelaunte Gäste

Wenige Tage vor Weihnachten herrschte noch einmal großer Andrang im Magnobonus-Markmiller-Saal. Gut 90 Besucher waren der Einladung der Arbeitsgemeinschaft SPD 60plus zu einer heiter-besinnlichen Weihnachtsfeier gefolgt. Unter anderem konnte der Vorstand um Vorsitzende Irene Ilgmeier auch Bürgermeister Hans Lohmeier, Altoberbürgermeister, MdL aD. Reinhold Perlak, die Stadträte Fritz Geisperger, Werner Schäfer und Gertrud Gruber sowie die SPD-OV Vorsitzende Petra Penzkofer Hagenauer begrüßen. Bei Kaffee, Plätzchen und Lebkuchen lauschten die Gäste den Weihnachtsgeschichten von Werner Schäfer und Musiker Hans Schröder, sangen Weihnachtslieder und verbrachten einen rundum gelungenen Nachmittag.
Besondere Beachtung fand der Besuch des 'wuiden Engels', der in Gedichtform das Jahr Revue passieren ließ. Muckmäuschenstill war es im Saal, während der Engel seine Anmerkungen zu den Veranstaltungen, den Ausflügen und zur allgemeinen politischen Lage machte.
Abschließend und forderte er die Anwesenden auf, in ihrem politischen Engagement nicht nachzulassen, die große Koalition kritisch zu begleiten und auf die Umsetzung der Beschlüsse zu achten. Außerdem kündigte seinen erneuten Besuch im kommenden Jahr - auch gegen den Widerstand der Vorsitzenden - an.
Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier der Text des 'wuiden Engels' in voller Länge

Weihnachtsgedicht 2013
des ‚wuiden Engels’

Vom Himmel droben, komm ich her,
als Einzelkämpferin, so wie bisher!

Wie verrückt bin ich gerannt
nahm die Beine in die Hand,

weil ich doch pünktlich kommen muss
zur Weihnachtsfeier von 60plus.

Der Nikolaus, der kann nicht mehr
auch sein Geschenkebeutel ist leer.

Er arbeitet weit unter dem Mindestlohn
hat sooo viele Überstunden schon.

Dachte gar nicht mehr an schlafen
wusste nicht, wie alles war zu schaffen,

musste er doch zu den Mädchen und Buben,
die überall saßen in den Stuben

und warteten sehr gespannt,
auf den Mann im roten Gewand

Und jetzt hat Nikolaus mir aufgetragen,
Euch einen schönen Gruß zu sagen

------------

Doch!! Ich werde sie euch erzählen die ganze Geschichte,
sie steht dem Himmelsarbeitgeber gar nicht gut zu Gesichte:

Ich kam mit dem einpacken nicht mehr nach
nichts war’s mehr mit gemach, gemach,

denn nachdem wir den Mindestlohn errungen
hat Petrus dem Chef Entlassungen abgezwungen
meine fest angestellten Kolleginnen Engelein
wurden ersetzt durch Leih- und Zeitengel allein

die arbeiteten für prekären Niedrig-Lohn
keines kam ohne Aufstockung davon
und wussten nicht, wie zu packen die Tüten
oh mei, wie war der Nikolaus wütend

er hat im Himmel laut herumgetobt,
und den Petrus gar nicht mehr gelobt,

vereinte sich mit den Himmels-Sozialdemokraten
was dann geschah, könnt ihr es erraten?

Auch die Engelgewerkschaft schaltete sich ein
und zusammen holten sie zurück die Engelein!

Doch viele waren schon gar nicht mehr da,
sangen bereits auf einer Wolke ihr Hosi-annah.

So wurden die Leih-Engel in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen
können jetzt ihr Leben planen und mit ihrem Einkommen auskommen

Wisst Ihr: Alle Negativen Erscheinungen auf Erden
müssen doch wirklich nicht vom Himmel übernommen werden!

Zwei Jahre war ich nicht mehr da,
zwei Jahre mich keiner auf Erden sah!

Vorstellen brauch ich mich ja nicht mehr
als „wuider Engel“ komm ich immer wieder her.

Diesen Namen hat Herta Neumeier mir gegeben
seitdem lass ich ihn mir nicht mehr nehmen.
Zwei Jahre saß ich nur im Himmel oben
60plus zu preisen und zu loben,

denn mit Freude haben wir gesehen,
was hier bei euch so ist geschehen.

Seit der neue Vorstand euch regiert
habt ihr euch wieder konsolidiert.

In Harmonie, und bester Eintracht
wird alles gemeinsam wieder gemacht

Auch die Zusammenarbeit mit der AWO
macht uns im Himmel wirklich froh!

Die Veranstaltungen mit Information
haben bei euch ja schon Tradition,

und auch der Ausflug mit dem Bus
ist für viele schon lang ein MUSS!

Dass so die Busse und Säle immer voll
das finden wir im Himmel ganz toll

Doch lasst uns mal sehn, ob ihr noch wisst,
wie in diesem Jahr alles so gelaufen ist:

Zu den Infos über die Pflege zuhaus’ und im Heim
fanden sooo viele Interessenten sich ein.

Hier ist Angst und Unsicherheit noch immer groß
denn in der Pflegekasse fehlt doch so viel Moos,

aber mit den Kräften der AWO-Sozialstation
bekommt ihr Hilfe in jeder Situation.

Dann wurdet ihr über die Vollmachten informiert
alle lauschten Herrn Wolf hoch interessiert,

denn ob alt ob jung für jeden ist es wichtig
rechtzeitiges Formulare ausfüllen, das ist richtig!

Im sozialen Rathaus werdet ihr gut beraten,
geht dort hin – das sei euch heut von mir geraten

Ohne jeglichen Verdruss
verliefen die Ausflüge mit dem Bus!

Halt – ohne jeglichen Verdruss?
hier ich etwas erwähnen muss:

Mit Verwunderung hab ich vernommen
dass es zu leichtem Murren ist gekommen.

Als ein Programmpunkt mischte sich öfter ein,
der Besuch beim örtlichen Bürgermeisterlein.

Der hat dann über seinen Ort berichtet,
die Entwicklung dabei gut gewichtet.

Ob in Bobingen, Tüssling oder Marktl am Inn
die meisten hörten sehr gut hin.

Doch ein SPD-Mitglied beschwerte sich,
die Tagesfahrten seien zu politisch

Da hab ich nur den Kopf geschüttelt
und ärgerlich an meiner Wolke gerüttelt.

Denn ich kann es nun einmal nicht verhehlen,
bei SPD 60plus darf die Politik niemals fehlen

Auch die AWO war wieder mit im Bunde
und in dieser gemütlich-frohen Runde

wurde gescherzt, gefeiert, getanzt und gelacht,
der Vorstand hattte wieder viel Arbeit sich gemacht.
Zum Sommerfest im AWO Garten
musste auf Besucher niemand lange warten.

Die Sonnenschirme waren aufgestellt
Alle Getränke gut kalt gestellt

die Sonne, sie brannte unerbittlich
da suchte jeder einen Schatten sich.

Kaffee und Kuchen und Würstl vom Grill,
für jeden grad so viel er will,

dazu vom Schröder Hans die Musik
was will man mehr zum Glück!

Eure SPD konnte einen tollen Geburtstag feiern in diesem Jahr
150 Jahre alt, noch immer jung und - auch das ist wahr

sie ist sich immer treu geblieben, musste niemals sich verbiegen
selbst ihren Namen den alten, konnte immer sie behalten

60plus organisierte die Fahrt nach Leipzig, zum Feste
so viele von euch fuhren da mit, als Gäste.

War das Wetter auch nicht schön,
beim Fest in Leipzig die Sonne schien

Selbst diese ließ nicht verdrießen
das tolle Fest zu genießen!

Gotha, Eisenach und der Festakt in Weimar
wieder einmal wurde euch deutlich klar:

Diese Partei ist für euch richtig
und eure Mitwirkung ist wichtig

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Doch dann kamen die Wahlen,
O mei, bereiteten die euch Qualen!

Im Bund und auch im Bayernland
lief’s nicht so recht Hand in Hand.

Teamarbeit war kaum zu sehen,
wie konnte das denn nur geschehen?

Doch da eure Kandidaten zweifellos die besten waren,
bildeten sie für die Schwarzen echte Gefahren.

So tat die Presse alles, sie zu demontieren
gute Wahl-Absichten zu sabotieren.

Christian Ude würde nur sein München verwalten
könnte den ländlichen Raum niemals gestalten.

Seine Bekenntnisse zu Infrastruktur und Breitbandausbau
seien doch nur vordergründige Schau

Steinbrück wurden vorgehalten seine Honorare -
er verkaufe seine Vorträge wie beliebige Ware!

Sein leicht ironisch-trockener Humor
kam zu vielen sehr seltsam vor,

als auch noch der Stinke-Finger kam,
waren alle Chancen dann vertan.

Nun müsst Ihr Mutti Merkel weiterhin ertragen
da könnt ihr schon leicht einmal verzagen,

sie wird - wie bisher - keine Meinung haben
abwarten, was die Bürger denn so sagen.

Es wird auch wirklich spannend sein,
wie’s weitergeht mit Frau von der Leyn.

Auch bei der Bundeswehr bleibt sie mit Vehemenz
für die Merkel eine riesengroße Konkurrenz.

Diese hat die Rechnung bestimmt ohne den Wirt gemacht,
mal schaun, wer da zum Schluss am besten lacht.

Jetzt - in dieser großen Koalition
bezieht eure Partei deutlich Position:

Habt den Mindestlohn durchgesetzt,
auch die Mindestrente gibt es jetzt

mit 63 darf abschlagsfrei in Rente gehen
wer 45 Jahre im Berufsleben tat stehen.

Sind sehr viele auch noch skeptisch
der Verhandlungserfolg ist gewichtich!

Eure Spitze kann sich nun 4 Jahre profilieren
oder: jegliches Vertrauen verlieren!

Ihr Erfolg ist fast ein MUSS
doch abgerechnet wird zum Schluss!
Nun will ich aber noch etwas ganz andere sagen,
weil es mir der Nikolaus hat aufgetragen:

Bei euch gibt es EINEN
der, so wollen wir meinen,

für AWO und 60plus ist unverzichtbar,
macht er doch Musik, ganz wunderbar

für Tanzbachmittage und auch Feiern
ohne dabei herum zu eiern

kennt auch lustige Gedichte,
die ein oder andere Geschichte

er ist einer, der kann’s –
euer Musiker – der Hans!

Und sehr gern möchte ich noch etwas loben
denn das hat uns arg gefreut dort oben:

Das Schmidbauer-Team ist immer für euch da!
niemals man sie sauer sieht oder sah

Räumen den Saal um, ohne jedes Murren
und niemand hörte sie je knurren,

Lassen die Jalousie rauf oder runter,
auch die Klimaanlage bedienen sie munter!

Egal ob der Umsatz klein oder groß
wie machen die das bloß?

Den Dank dafür, den drückt doch aus,
mit ganz, ganz viel Applaus.

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Euer Vorstand hat auch in diesem Jahr
getan, was nur eben möglich war.
Ließ sich immer wieder dazu verleiten,
euch schöne Nachmittage zu bereiten.

Dabei sehr sparsam zu sein ist seine Pflicht,
denn Geldmittel dafür die hat er nicht.

So wird er auch später ohne Frage
herzlich bitten um eine milde Gabe!

Aber liebe Leut’, ich muss gesteh’n,
nun muss ich langsam wieder geh’n.

Haltet 60plus auch nächstes Jahr die Treue,
besucht die Veranstaltungen stets aufs Neue,

doch mischt euch auch ein, in die politische Diskussion
aus Überzeugung, in guter alter Tradition.

Ihr seid die Sozialdemokraten
von denen die Leute das erwarten!

Liebe Freundinnen und Freunde von der AWO
ihr seid mit 60plus ein perfektes, eingespieltes Duo.

Auch ihr setzt euch für die Schwachen ein
doch noch viel mehr habt ihr gemein!

Drum lasst euch durch nichts und niemand spalten,
ihr müsst auch weiter fest zusammenhalten!

Und Ihr, Ihr lieben Gäste
stellt euch bitte wieder ein zum Feste

ihr seid stets sehr gern gesehn
denn ohne euch wär’s halb so schön

Euch allen eine schöne Weihnachtszeit
immer heiter, so wie heut!

Eine Kleinigkeit will ich nun noch verteilen,
doch dann muss ich von dannen eilen.

Ich bitte die lieben Leut vom Vorstand,
geht doch bitte mir zur Hand!

Kommt geschwind zu mir hervor,
denn euch steht Arbeit jetzt bevor!

Christa Brunner und Hundshammer Hans
auf beide könnt ihr euch verlassen ganz

Buchner Hans und Werner Schäfer
das sind bestimmt keine Schläfer,

Herta Neumeier Georg Groll
ja, auch die können es ganz toll

und schließlich noch der Diewald Xaver
das ist auch ein ganz ganz braver!

Damit haben wir den Vorstand bei’ nand
und alle gehen mit jetzt zur Hand!

Doch halt, da fehlt doch eine,
wisst ihr wen ich meine?

Hat die Vorsitzende sich vor mir versteckt?
gar zu gern hätte ich sie heut geneckt.

Sie hatte gemeint, ich sollt' nicht kommen,
weil mich, den wuiden Engel, den frommen,

den möchten die Leute nicht,
keiner wollte hören mein Gedicht!
Irene, ich sag es jetzt ganz freundlich Dir,
auch im nächsten Jahr bin ich wieder hier!

Nun wünsch ich Euch Gesundheit, Freud’ und Glück
denn ich muss jetzt zu meinem Chef zurück!

 
 

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