SPD Ortsverein Straubing, SPD 60 plus und Jusos im Stadtverband Straubing bei Straubinger Werkstätten

Veröffentlicht am 04.05.2011 in Arbeitsgemeinschaften

Arbeit und Bildung für Menschen mit Behinderung

Die Mitglieder des SPD Ortsvereins Straubing und der Jungsozialisten (Jusos) im Stadtverband Straubing, besuchten am letzten Freitag die Werkstätten der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) in der Elbinger Straße in Straubing.
Begleitet wurden sie vom Vorsitzenden SPD 60plus Stadtrat Fritz Keller, der Vorsitzenden des SPD- Ortsvereins Petra Penzkofer- Hagenauer und dem stellv. Juso-Stadtverbandsvorsitzenden Andreas Ginglseder (Jusos).

Ingrid Schultes, die Leiterin Begleitender Dienst der KJF Werkstätten, stellte in einem sehr interessanten und informativen Vortrag die KJF Werkstätten in der Diözese Regensburg, insbesondere die Straubinger Werkstätten vor, bevor die verschiedenen Abteilungen Bürodienstleistung, Montage, Schlauchfertigung, Holz, Metall, Wäscherei, Küche, Hauswirtschaft, Logistik und Haustechnik besichtigt wurden. Hier sind wir ein anerkannter, integrierter Teil des Wirtschaftslebens, berichtet Ingrid Schultes.

Für mehr Teilhabe am Arbeitsleben

"Einmal da arbeiten, wo andere auch arbeiten." Das ist oft der Wunsch von Menschen mit Behinderung, die in einer anerkannten Werkstätte für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt sind. Die KJF Werkstätten suchen deshalb Arbeits- und Praktikumsplätze in ortsansässigen Betrieben, Unternehmen und Einrichtungen, so Ingrid Schultes.

Menschen mit Behinderung können in Industrie, im Handwerk, in Dienstleistungsunternehmen und in öffentlichen Betrieben und Einrichtungen eingesetzt werden, z.B. in den Bereichen Montage, Verpackung und Versand, Bearbeitung von Holz, Metall und Kunststoffen, Mitarbeit in Pflegeheimen und Krankenhäusern, Pflege von Grünanlagen, Mitarbeit in der Gastronomie, im Handel, in der Verwaltung und bei Bürotätigkeiten. Weitere Einsatzbereiche sind vorstellbar. Eine Möglichkeit wäre ein Betriebspraktikum bis zu 12 Wochen, zur Orientierung für das Unternehmen und den Praktikanten. Hier kommen keine Kosten auf die Unternehmen zu. Die soziale Absicherung erfolgt durch die WfbM, denn das Beschäftigungsverhältnis mit der WfbM bleibt erhalten. Im Anschluss an ein Praktikum könnte ein Außenarbeitsplatz bzw. eine Außenarbeitsgruppe vereinbart werden. Es würde dann eine auftragsbezogene Berechnung erfolgen, gemessen an der Arbeitsleistung des Beschäftigten. Die Krönung wäre ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis, eine dauerhafte Integration als Arbeitnehmer in den ersten Arbeitsmarkt mit allen arbeitsrechtlichen Möglichkeiten, erklärt Ingrid Schultes.

Ingrid Schultes stellt fest, dass die Unternehmen, die Menschen mit Behinderung beschäftigen, mit einer hohen Arbeitsmotivation, Leistungsfähigkeit und Lernbereitschaft der Beschäftigten rechnen können. Dies sei eine Bereicherung für die Unternehmenskultur, eine Anrechnung auf die Ausgleichsabgabe ist möglich.

Die Werkstätten unterstützen die Unternehmen bei der Vorbereitung des Arbeitsplatzes durch Fachpersonal und beraten und informieren bei allen anstehenden Fragen und Problemstellungen. Ingrid Schultes wünscht sich von den Unternehmen Aufgeschlossenheit und Interesse, Menschen mit Behinderungen Arbeitsmöglichkeiten zu bieten.

Stadtrat Fritz Keller vertritt die Ansicht, "die KJF Werkstätten sind ein Segen". Petra Penzkofer- Hagenauer und Andreas Ginglseder bedankten sich bei Ingrid Schultes für den informativen Vortrag und die Besichtung der Abteilungen und wünschten der KJF weiterhin volle Auftragsbücher und viel Erfolg.

Bild (KJF) von rechts;

Ingrid Schultes, Fritz Keller, Carola Wallner, Moritz Kerscher, Petra Penzkofer- Hagenauer, Andreas Ginglseder, Marianne Volkert, Josef Familler.

 
 

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