Rosen für Pflegerinnen und Krankenschwestern

Veröffentlicht am 07.03.2011 in Allgemein

Im diesjährigen Internationalen Frauentag am kommenden Dienstag sieht die Vertreterin Niederbayerns im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Irene Ilgmeier ein ganz besonderes Datum. „Schließlich jährt er sich zum 100. Mal“. In Straubing wird sie gemeinsam mit der Vorsitzenden des Straubinger SPD-Ortsvereins, Petra Penzkofer-Hagenauer, an diesem Tag Rosen an die in Pflege beschäftigten Frauen in Straubing verteilen, nachdem im vergangenen Jahr die Verkäuferinnen und die in der Gastronomie Beschäftigten bedacht wurden.

Seit dieser Tag am 19. März 1911 zum ersten Mal begangen worden ist, sei viel für die Rechte der Frau erreicht worden, so die stolze Bilanz der beiden Straubinger Frauenvertreterinnen. "Wir haben das Frauenwahlrecht erkämpft und den Artikel zur Gleichberechtigung ins Grundgesetz aufgenommen. Schwangerschaftsabbrüche sind nicht mehr unter Strafe gestellt, Gleichstellungsgesetze für den öffentlichen Dienst sind zur Regel geworden und vieles mehr“.

„Trotz dieser Erfolge gibt es für die Frauenpolitik noch viel zu tun“, mahnt Irene Ilgmeier. Frauen verdienten durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer – bei gleicher Arbeit. Und in Führungspositionen müsse man Frauen nach wie vor mit der Lupe suchen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei wegen fehlender Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen für viele Frauen noch immer nicht möglich. Auch die typische Rollenverteilung zwischen Männern und Frauen bremse Frauen weiterhin in vielen Bereichen. Und Altersarmut sei bis heute vorrangig ein Problem von Frauen, ergänzt Petra Penzkofer-Hagenauer.

Die AsF Bayern hat zum Jubiläum des Internationalen Frauentags eine Broschüre aufgelegt. Sie nimmt den Rechtsgrundsatz der Gleichberechtigung und die zentralen Erfolge in einer kalendarischen Rückschau in den Blick. Sie thematisiert aber auch politische wie ethisch-moralische Rückschläge in der Geschichte der Frauen seit 1849 und erinnert an herausragende Politikerinnen wie Clara Zetkin oder Annemarie Renger. Die AsF-Landesvorsitzende Adelheid Rupp und die Schweinfurter Europaabgeordnete Kerstin Westphal ziehen in der Broschüre zudem ein Resümee aus heutiger Sicht. Die Broschüre ist erhältlich bei der AsF Bayern, Oberanger 38, 80331 München.

 
 

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