Peter Stranninger will in die Fußstapfen von Reinhold Perlak steigen

Veröffentlicht am 15.10.2012 in Wahlen

14.10.2012 (jh) Bereits alle vorausgegangenen Nominierungen auf den unteren Ebenen haben Peter Stranninger für die Kandidatur bei der Landtagswahl 2013 vorgeschlagen. „Wir haben mit ihm sicherlich eine gute Wahl getroffen“, gab sich der Unterbezirksvorsitzende Heinz Uekermann überzeugt. Stranninger selbst rief dazu auf, geschlossen in die Wahl zu gehen und geschlossen dafür zu sorgen, die Politik in Bayern zu ändern.

Er begründete dies damit, dass ihm und der SPD „soziale Gerechtigkeit und echte Chancengleichheit sehr wichtig“ seien – so am Arbeitsplatz (Mindestlohn und gleicher Lohn für gleiche Arbeit) sowie auch in der Schule und an der Uni. Deshalb forderte er „Schluss mit Studiengebühren“ und versicherte, dass es einer der ersten Schritte einer neuen Landesregierung unter der SPD-Führung sei, die Studiengebühren abzuschaffen.

Peter Stranninger will in die Fußstapfen von Reinhold Perlak treten, der derzeit im Maximilianeum die Region für die Sozialdemokraten vertritt. Bei der letzten Landtagswahl hatte Stranninger zugunsten des abgewählten Straubinger Oberbürgermeisters Perlak auf die ursprünglich für ihn vorgesehene Kandidatur verzichtet. Nun will er gemeinsam mit Christian Ude ein Bayern, ein Land im Gleichgewicht, gestalten und nicht kaputtsparen, um den nächsten Generationen immense Schulden aufzubürden. Die heute „ständig angepriesene Aufsteigerregion Niederbayern“ sei gekennzeichnet von geringer Kaufkraft, niedrigen Lönen und niedrigen Renten. Stranninger versicherte, dass die SPD sowohl mit Geld, als auch mit den Menschen, die in diesem Land leben umgehen könnten.

Auf der SPD-Liste werden die Wählen noch einen weiteren Kandidaten aus der Region finden: den 31-jährigen Martin Kreutz aus Mallersdorf-Pfaffenberg. Ihn wählten die Delegieten einstimmig zum Listenkandidat. Mit einer Gegenstimme hatte Peter Stranninger den Auftrag erhalten.

regio-aktuell24Heinz Uekermann – seit vielen Jahren in seiner Heimat Mitterfels, aber auch im Kreistag politisch engagiert – ist nach Darstellung von Michael Adam ein „Aushängeschild für die SPD“. Der Pädagoge, der aufgrund seines Engagements beim VdK und der Arbeiterwohlfahrt weiß, wo die Probleme liegen, will sich noch intensiver mit der Sozialpolitik auseinandersetzen. Und dafür sei der Bezirk eine wichtige Institution. Doch kein Verständnis zeigte er am Samstag, dass der Bezirk lediglich „Befehlsempfänger“ sei und die Kosten, die ihm vom Land aufgebürdet werden, durch die Kommen über die Bezirksumlage ausgeglichen werden müssten – nur damit der Haushalt des Freistaats ausgeglichen sei. „Die Kommunen tragen die Last, dass das Land entschuldet wird“, kreidete Uekermann der Politik in München an.

Die Listenkandidatin der SPD, die sich ebenfalls um ein Mandat im Bezirkstag bewirbt, Christine Schrock, appellierte, mit vereinten Kräften Heinz Uekermanns Kandidatur zu unterstützen und diesen zu einem Mandat zu verhelfen. Beide Kandidaten wurden von den Delegierten einstimmig nominiert.

(Quelle:www.regio-aktuell24.de)

 
 

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