Negative Folgen der Alterung überbewertet

Veröffentlicht am 11.02.2011 in Senioren

3. Februar 2011

Anlässlich der neuen Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften teilt die Landesvorsitzende der bayerischen SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus und Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Angelika Graf mit:

Die befürchteten Folgen, die sich aus einer älter werdenden Gesellschaft ergeben, werden durch eine neue Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften relativiert. Ergebnis dieser Studie ist, dass die bisher prognostizierten Belastungen auf unzeitgemäßen Berechnungsindikatoren basieren. Legt man zeitgemäße Berechnungsindikatoren zugrunde, so ergibt sich ein weniger düsteres Zukunftsbild.

Grundlage für weltweite Berechnungen war bislang, dass Menschen spätestens mit Erreichen des 65. Lebensjahres eine Belastung für die Gesellschaft darstellten. Dies könne als Grundlage für weitere Prognosen nicht mehr von Bestand bleiben, so das Institut. Vielmehr sei es erforderlich, individuelle Lebensumstände bei der Prognose stärker zu berücksichtigen. Die bisherige Berechnungsgrundlage lässt vollkommen außer Acht, dass sich die Lebensumstände verändert haben und längeres Leben heute mit mehr gesunden Lebensjahren einhergeht. Auch dank des steigenden Bildungsniveaus bleiben Ältere heute länger fit. Die Studie zeigt eindeutig, dass Politik und Gesellschaft ein bestimmtes kalendarisches Lebensalter nicht mit Belastung gleichsetzen dürfen. Alter und Altern ist heterogen und hat viele Gesichter. Wir brauchen deshalb endlich realistische Altersbilder. Wir fordern zudem, Präventionspotenziale mit einem Präventionsgesetz besser zu heben. Prävention hilft Alterserkrankungen aufzuschieben und ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu sichern.

 
 

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