Johanna Uekermann soll für die SPD in den Bundestag einziehen

Veröffentlicht am 29.09.2012 in Wahlen

29.09.2012 (jh) Johanna Uekermann aus Mitterfels will gemeinsam mit den Sozialdemokraten aus Straubing-Bogen und Regen bei der nächsten Bundestagswahl einen "wirklichen Politikwechsel" streiten. Auf der SPD-Bundeswahlkreiskonferenz am Samstag in Neukirchen (Landkreis Straubing-Bogen) schickten die Delegierten die 25-jährige Studentin der Politischen Wissenschaft einstimmig als Kandidatin ins Rennen. Vor vier Jahren war der heutige Regener Landrat Michael Adam angetreten.

29.09.2012 (jh) Johanna Uekermann aus Mitterfels will gemeinsam mit den Sozialdemokraten aus Straubing-Bogen und Regen bei der nächsten Bundestagswahl einen "wirklichen Politikwechsel" streiten. Auf der SPD-Bundeswahlkreiskonferenz am Samstag in Neukirchen (Landkreis Straubing-Bogen) schickten die Delegierten die 25-jährige Studentin der Politischen Wissenschaft einstimmig als Kandidatin ins Rennen. Vor vier Jahren war der heutige Regener Landrat Michael Adam angetreten.

Die Nominierung der jungen Politikerin galt bereits im Vorfeld als sicher. In beiden Unterbezirken hatten sich die Genossen auf Johanna Uekermann geeinigt. Die Bundeswahlkreiskonferenz war eigentlich nur noch eine Formsache. Spannender dagegen wird es bei den Christsozialen: Nachdem der langjährige Bundestagsabgeordnete Ernst Hinsken im kommenden Jahr nicht mehr antreten wird, haben sich aus dem Straubinger Raum zwei Bewerber gemeldet. Nach dem heutigen Stand dürfte es also bei der CSU zu einer Kampfabstimmung kommen. Es werden sich demzufolge bei beiden großen Parteien Neulinge um das Bundestagsmandat bewerben.

Johanna Uekermann wurde am 18. September 1987 in Straubing geboren. Nach der Volksschule in Mitterfels und dem Abitur am Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing begann sie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg ein Studium der Politischen Wissenschaft, mit dem sie noch in diesem Jahr fertig werden wird. Unter anderem besuchte sie dabei ein Auslandssemester an der Université de Genève, Schweiz.

Ihre politische Vita weist eine Vielzahl von Engaments in der Jugendorganisation der SPD - den Jusos - auf, angefangen von der stellevertretenden Unterbezirksvorsitzenden bis hin zur stellvertretenden Juso-Bundesvorsitzenden. Darüberhinaus war sie unter anderem Sprecherin der GEW-Hochschulgruppe und die studentische Frauenbeauftragte er Universität Würzburg.

Bei der Bundeswahlkreiskonferenz in Neukirchen gab sie eine engagierte Antrittsrede ab!

Der SPD-Bezirksvorsitzende Michael Adam, der die neue Bundestagskandidatin bereits aus der gemeinsamen Juso-Zeit kennt, bezeichnete Johanna Uekermann als "ein charmantes Angebot zu einem Altmänner-Programm". Aus den Erkenntnissen, die er persönlich in den vergangenen Jahren gewonnen hat, weiß er, dass junge Kandidaten bei der Bevölkerung durchaus eine Chance haben. Sie würden sich allein schon dadurch auszeichnen, dass sie zuhören können, aufnehmen, was aus der Bevölkerung an sie herangetragen werde und versuchen, dies an entsprechender Stelle durchsetzen wollen. Wie auch andere Redner, sicherte Adam der Kandidaten seine vollste Unterstützung zu. Dass von dieser Bundeswahlkreiskonferenz gute Signale ausgehen würden, davon ist der Bezirksvorsitzende überzeugt. Zur Kandidatur Peer Steinbrück zum Kanzler unterstrich Adam: "Steinbrück ist ein Charakterkandidat und kein Wackelkandidat, so wie Merkel, die keinen klaren Kurs vorgeben kann." Und ihrer Regierungszeit habe die Politik die Kontrolle über die Finanzmärkte verloren, kritisierte er. Steinbrück sei ein profilierter Vertreter der SPD, der "den ungefesselten Banken die Fesseln anlegen werde".

Ähnlich äußerte sich auch der Landesvorsitzende MdB Florian Pronold: "Peer Steinbrück hat bereits als Finanzminister bei der Finanzkrise 2008 die Weichen dafür gestellt, dass Deutschland diese ohne größere Probleme überwinden konnte." Steinbrück stehe dafür, dass "die Finanzmärkte an die Ketten gelegt werden". Banker, Zocker und Spekulanten hätten in den vergangenen Jahren nichts anderes getan hätten, als Hunderttausende von Menschen in Armut und Hunger zu stürzen.

Bei der neuen Bundestagskandidatin sei der Vorname ihr Programm. So wie ihre Namenspatronin - die Heilige Johanna - eine Kämpfernatur gewesen sei, werde Johanna Uekermann nicht nur im Wahlkampf um jede Stimme kämpfen, sondern auch als Mandatsträgerin. Als studentische Praktikantin sei sie durch eine harte Schule gegangen. Und damit meinte er nicht nur ihre Mitarbeit in seinem Berliner Büro. Auch als stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende habe sie bereits viel Erfahrungen in politischer Arbeit sammeln können.

(Quelle:www.regio-aktuell24.de)

Bild:
Johanna Uekermann (2. v. rechts) will im Herbst kommenden Jahres für die SPD in den Bundestag einziehen. Bei ihrer Nominierung zur Kandidatin konnte sie bereits auf eine einstimmige Geschlossenheit der Delegierten zählen. Zu diesem eindeutigen Ergebnis gratulierten ihr als erstes (v. rechts) Bezirksvorsitzender Michael Adam, Landtagskandidat Peter Stranninger, Landesvorsitzender MdB Florian Pronold, MdL Reinhold Perlak und Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock.

Foto: Haas

 
 

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